Sonntag, 4. August 2013

"Braca Baruh" im Rathaus der Stadt Vechta
"Eines der interessanten Konzertprogramme jemals - und eine rundum beglückende menschliche und künstlerische Begegnung" - so fasste der Leiter des Vokalensembles, Robert Eilers, das Konzert- und Austauscherlebnis der beiden Chöre in Vechta zusammen.

"Das erste Mal zusammen" -  unter diesem Motto kam der Belgrader Chor Bra´ca Baruh (Gebrüder Baruh) nach der Konzertreise des Vokalensembles aus Vechta 2012 für einen viertägigen Gegenbesuch vom 1.8. - 4.8. 2013 nach Vechta: Für die meisten Chormitglieder der erste Besuch in Serbien und, umgekehrt, in Deutschland - und die erste Zusammenarbeit des ältesten jüdischen Chores der Welt, international erfahren und vielfach ausgezeichnet, mit einem deutschen Chor.

Der jüdische Chor Bra´ca Baruh unter der Leitung von Stefan Zekic sang zunächst sein anspruchsvolles Programm aus serbisch-orthodoxer Liturgie der Romantik (Tchaikovsky, Mokranjac) - bewegende Momente mit den geheimnisvollen Klängen sakraler Traditionen byzantinischer . Dem stellte das Vokalensemble Marienhain Vechta Kunstlieder und Chorsonaten aus der deutschen Romantik (Mendelssohn-Bartholdy, Rameau/. . . ) gegenüber. Der zweite Konzertteil begann mit lebhaft gefärbten zeitgenössischen Arrangements jüdischer Liedern einerseits und Arrangements z. B. der Comedian Harmonists, des King-Singers-Mitglieds und Komponisten Bob Chilcott andererseits. Mit einem einem gemeinsamen "Shalom Aleichem" und "Good bye, Sweetheart, Good Bye" ging das Konzert vor ca. 200 begeisterten Zuhörern im Vechtaer Rathaus, mit Unterstützung  der Stadt Vechta und des Rotary Clubs Vechta, zu Ende.

Freitag, 2. August 2013

Wir heißen "Braca Baruh" in Vechta willkommen

Singen am jüdischen Gedenkstein in der Juttastraße in Vechta
Das Vokalensemble Marienhain Vechta hieß am Donnerstag, dem 1. August 2013 den serbischen Chor "Braca Baruh" aus Belgrad willkommen. Im vergangenen Jahr hatte das Vokalensemble Kontakte zu dem ältesten jüdischen Chor geknüpft und zwei Konzerte in Novi Sad und Belgrad miteinander gestaltet.
Der Gegenbesuch des traditionsreichen Belgrader Chores wurde durch eine Gedenkfeier am Gedenkstein für die im zweiten Weltkrieg ermordeten Juden in der Juttastraße mit einem gemeinsamen Singen eröffnet.
Empfang beider Chöre im Rathaus der Stadt Vechta
Anschließend hieß Bürgermeister Helmut Gels die serbischen Gäste im Rathaus der Stadt Vechta herzlich willkommen.